TWLogistik Review: „Logistik 4.0 – Mitmachen und Zugucken“

TWLogistik Review: „Logistik 4.0 – Mitmachen und Zugucken“

Unternehmen:                              MSC (Mediterranean Shipping Company)

Referenten & Position:                Milena Rupertus (E-Business Process Coordinator) und  Monja Denkert (Business Analyst)

Im Rahmen der TWLogistik 2016, die unter dem Titel „Riskmanagement – Identifizieren, (Re-)Agieren, Profitieren“ abgehalten wurde, referierten die beiden Kolleginnen Milena Rupertus und Monja Denkert von der Firma Mediterranen Shipping Company (MSC) über das Thema „Logistik 4.0 – Mitmachen und Zugucken“. Mit diesem Vortrag trafen die beiden Frauen zwar nicht exakt den Titel der Logistikveranstaltung, jedoch knüpften Sie an das Thema des Vorjahres an und konnten einen interessanten Einblick in die Tätigkeiten in der Schifffahrtsbranche geben. Frau Denkert ist bereits seit mehreren Jahren im Unternehmen MSC tätig und ist als Business Analystin für die Erfassung, Optimierung und Standardisierung interner Prozesse verantwortlich. Frau Rupertus analysiert in ihrer Rolle als E-Business Process Coordinator die bestehenden Geschäftsprozesse ihrer Kunden und versucht, diese optimaler einzubinden. Hierzu gehört unter anderem die Entwicklung und Betreuung der Web-Services.

Zu Beginn des Vortrags sprachen Frau Rupertus und Frau Denkert über den geschichtlichen Hintergrund der Firma MSC, über die Flotte und Routen sowie die heutigen Entwicklungen und Herausforderungen in der Schifffahrtsbranche. Die Mediterranean Shipping Company wurde im Jahr 1970 in Genf durch die Inhaberfamilie Aponte gegründet und ist heute die zweitgrößte Containerreederei der Welt und mit ihrem Tochterunternehmen MSC Crociere auch im Kreuzfahrtgeschäfts tätig. Die Reederer besitzt aktuell eine Flotte von rund 490 Schiffen, davon 191 eigene und 299 gecharterte Schiffe. Für MSC liegen die heutigen Herausforderungen unter anderem in dem sich immer stärker verbreitenden Digitalisierungswandel. Das Thema Industrie 4.0 trifft auf die eher traditionell ausgelegte Branche der Schifffahrt, die hier in vielen Bereichen noch hinterher hinkt. An dieser Stelle müssen neue Visionen und Geschäftsmodelle entwickelt werden, die mit dem Anforderungen des Marktes mithalten können.

Im zweiten Teil der Präsentation gaben die beiden Frauen einen Einblick darüber, welche Chancen sich aus der Digitalisierung im Bereich Logistik 4.0 ergeben könnten und welche technologischen Möglichkeiten bereits möglich sind, wie beispielsweise SMART Container oder die Kommunikation über Packstücke oder Transportmittel. Für MSC bedeutet Industrie 4.0 ein radikales Umdenken bezogen auf Prozesse und Tätigkeiten. Hierzu stellten Frau Rupertus und Frau Denkert die aktuellen Projekte von MSC Germany vor. Hierzu gehörten die MSC Target Buchung sowie das MSC Cloud Bill of Lading. Eine detaillierte Analyse, wie sich das Schifffahrtskonossement weiter entwickeln wird.

Zum Abschluss des Vortrags diente ein kurzes Video zum Thema Digitalisierung in der Schifffahrt, welches noch einmal die Möglichkeiten als auch die Risiken aufzeigen sollte, um eine nachträgliche Gesprächsrunde bzw. Diskussion zu ermöglichen.

Hier gehts zur Präsentation:

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